Größte Anzahl neuer Österreicher aus BiH

17. Nov 2017 in 12:47

Von Jänner bis ende September 2017 erhielten 950 Personen aus Bosnien und Herzegowina und 437 aus Serbien die Staatsbürgerschaft

In den ersten 9 Monaten des Jahres 2017 ehrhielten 6856 Ex-Ausländer die österreichische Staatsbürgerschaft. Die Mehrheit kommt aus Bosnien und Herzegowina und die größte Anzahl an neuen Pässen ging an die Einwohner Wiens.

Statistik Austria hat die Anzahl der in den ersten 9 Monaten ausgeteilten Staatsbürgerschaften herausgegeben. Den österreichischen Pass erhielten 6.856 Personen. Im Vergleich zum Vorherigen Jahr hat Österreich im selben Zeitraum, bis ende September 2017, um 9,2% mehr neue Staatsbürger erhalten.

Von ihnen sind 950 Ex-Staatsbürger aus Bosnien und Herzegowina, ihnen folgen die ehemaligen Türkischen Staatsbürger mit 587 neuen Österreichern. 437 ehemaliger Serbischer Staatsbürger haben in den ersten 3 Quartalen dieses Jahres den Österreichischen Reisepass ergattert. Von den etwas über 1.000 ehemaliger Staatsbürger eines anderen Europäischen Landes, stammt die Hälfte aus Rumänien, Deutschland und Polen.

Aus welchen Gründen wer die Staatsbürgerschaft erhielt.  

Mehr als die Hälfte der Staatsbürgerschaften (56,3 Prozent) wurde aufgrund des Rechtsanspruches verliehen, den man auf verschieden Wegen erwerben kann. Die größte Anzahl der Staatsbürgerschaften wurde nach Minimum 6 Jahren Aufenthalt in Österreich und aus besonderen Rechtsgründen (z.B bewiesene nachhaltige Integration, EWR-Staatsbürgerschaft, Geburt in Österreich, Asyl) ausgeteilt. 263 Personen erhielten den Pass nach 15 Jahren Aufenthalt und nachgewiesener nachhaltiger Integration, 588 Personen wegen der Ehe mit einem Österreichischen Staatsbürger. Für 13,8 Prozent wurde der Bescheid aufgrund des Ermessens der zuständigen Behörde erlassen. 912 derer haben schon 10 Jahre in Österreich verbracht.

Mehr als die Hälfte der frisch ,,eingebürgerten‘‘ Personen sind Frauen und der Anteil der bis 18-Jährigen beträgt 37,6 Prozent. Im Vergleich mit den ersten Neun Monaten des vergangenen Jahres, wurde der größte Anstieg in Wien verzeichnet (41,2%). Die darauffolgenden Plätze belegen das Burgenland und Kärnten im zweistelligen Bereich dann folgen Niederösterreich, Salzburg und die Steiermark im einstelligen Bereich. Oberösterreich ist Rekordhalter im nichtausteilen von Staatsbürgerschaften (dieses Jahr um 32,5% weniger) und danach folgen Tirol und Vorarlberg.

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