Ferienbeginn: Verstärktes Verkehrsaufkommen auf den Straßen

28. Jun 2018 in 07:30

Am Freitag beginnen die Sommerferien und viele Familien in Österreich werden sie für einen verdienten Urlaub nützen, was für ein verstärktes Verkehrsaufkommen und Staus auf den Hauptverkehrsrouten sorgen wird.

Am Freitag beginnen für Schüler aus Wien, NÖ und dem Burgenland die Sommerferien. Viele haben beschlossen, die Ferien nicht zu Hause zu verbringen, sondern sich einen verdienten Urlaub, meistens mit dem Auto, zu gönnen. Staus und stundenlange Wartezeiten sind laut ARBÖ deshalb bereits am Freitagnachmittag vorprogrammiert.


Da an diesem Wochenende auch  zahlreiche Urlauber aus Deutschland, denn auch in Bremen, Niedersachsen oder Sachsen-Anhalt beginnen die Sommerferien. Staus und stundenlange Wartezeiten sind deshalb bereits am Freitagnachmittag vorprogrammiert. 

Bereits ab heute kann es auf den Ausfallstraßen von Wien und anderen größeren österreichischen Städten, wie Graz und Linz, zu einer höheren Verkehrsbelastung kommen. Außer auf ddiese Richtungen, muss man bereits ab Freitag auch auf den Autobahnen in Richtung Ungarn, Slowenien, Kroatien, Italien, Serbien und Bosnien-Herzegowina mit Staus rechnen.

Vor allem auf den Wiener Stadtausfahrten, der Altmannsdorfer Straße, der Triester Straße, der Westausfahrt und auf den Stadtautobahnen (Südosttangente, Donauuferautobahn, Ostautobahn), sowie der Südautobahn scheinen laut ARBÖ lange Verzögerungen beinahe unvermeidlich.

Viel Geduld wird auch aufgrund der Polizeikontrollen an den Grenzübergängen Kufstein/Kiefersfelden in Tirol und am Grenzübertritt Walserberg in Salzburg erforderlich sein. Am Sonntag wird sich ein ähnliches Bild auf den Hauptverkehrsrouten in Österreich zeigen.

Mehr über die aktuelle Verkehrssituation in Österreich finden Sie auf der offiziellen Seite der ASFINAG.

Tipps für den Stau: Getränke und ein voller Tank
Um nicht die wertvolle Freizeit im Stau zu verbringen, raten Verkehrsexperten von ARBÖ zu untypischen Zeiten zu reisen. Frühe Morgenstunden, späte Abend- oder Nachtstunden, bieten oft die Möglichkeit ohne Probleme in den Urlaub zu starten bzw. wieder heim zu kehren. Vorbereiten: ausreichend Getränke, eine gefüllte Klimaanlage, ein voller Tank, Spielzeug für die Kinder und wenn möglich ein Ausweichplan mit Alternativrouten.

 

Autobahnvignette

Auf den Autobahnen und Schnellstraßen wird durch die Polizei und mit Hilfe von elektronischen Geräten kontrolliert, ob die Fahrer die gültige Vignette geklebt haben. Es wird dringend angeraten, die entsprechende Vignette zu kleben, da die Strafen hoch sind: Ohne gültige Vignette zahlen Motorradfahrer 65, und die Autofahrer 120 Euro Strafe vor Ort. Wird die Strafe nicht sofort bezahlt und es kommt zu einer Anzeige, so bewegt sich das Strafausmaß zwischen 300 und 3.000 Euro. Es kommt auch oft vor, dass die Fahrer ihre Vignette manipulieren. In dem Fall droht eine Strafe bis 240 Euro.
In Österreich ist für die Benützung von Autobahnen und Schnellstraßen für alle Fahrzeuge mit einem höchstzulässigen Gesamtgewicht bis zu 3,5 t (z.B. Motorräder, Pkw) eine Vignette erforderlich.

Vignetten gibt es mit einer Gültigkeitsdauer von 10 Tagen, 2 Monaten und einem Jahr.

 

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