Die telefonische Gesundheitsberatung gibt es seit November 2019 in ganz Österreich

04. Nov 2019 in 08:34

Die telefonische Gesundheitsberatung „Wenn’s weh tut! 1450“ wurde ab 4. November 2019  in ganz Österreich eingeführt.

Nach dem Vorbild anderer europäischer Länder wie Großbritannien, Dänemark oder der Schweiz wurde in Österreich eine weitere Säule im Gesundheitssystem errichtet:
Die telefonische Gesundheitsberatung „Wenn’s weh tut! 1450“.
Seit 7. April 2017 erhalten Anruferinnen und Anrufer unter der Telefonnummer 1450 eine telefonische Beratung bei gesundheitlichen Problemen und Anliegen. Das Service ist kostenlos sowie rund um die Uhr und sieben Tage die Woche erreichbar.

Damit Sie nicht den Überblick verlieren und an den jeweiligen „Best Point of Service“ vermittelt werden können, wurde die telefonische Gesundheitsberatung „Wenn’s weh tut! 1450“ ab 4. November 2019  in ganz Österreich eingeführt.

 Mit diesem Service erhalten Sie nun in ganz Österreich rund um die Uhr, an sieben Tagen in der Woche die Möglichkeit, bei gesundheitlichen Problemen anzurufen. Sie erhalten Auskunft über die Dringlichkeit Ihres Anliegens und eine medizinisch validierte Behandlungsempfehlung.

So funktioniert’s

  • Sie haben plötzlich ein gesundheitliches Problem, das Sie beunruhigt.
  • Rufen Sie die Nummer 1450 ohne Vorwahl über das Handy oder Festnetz.
  • Eine besonders medizinisch geschulte diplomierte Krankepflegeperson berät Sie gleich am Telefon und gibt Ihnen eine passende Empfehlung.
  • Keine Sorge: Sollte sich Ihr Problem als akut herausstellen, kann natürlich auch sofort der Rettungsdienst (mit/ohne Notarzt) entsendet werden.
  • Der Service ist kostenlos – Sie bezahlen nur die üblichen Telefonkosten gemäß Ihrem Tarif.

31.500 Anrufe im ersten Jahr

Insgesamt gab es rund 31.500 Anrufe. Die häufigsten Gründe waren Bauchschmerzen, Insektenbisswunden, Erbrechen, Rückenschmerzen und Durchfall.

Zwei Drittel der AnruferInnen wurden an ÄrztInnen im niedergelassenen Bereich verwiesen. Bei etwa 1.500 Fällen wurden die Anruferinnen und Anrufer direkt an die Wiener Berufsrettung weiterverbunden, bei rund 1.400 Anrufen wurde an den Ärztefunkdienst verwiesen. Bei rund 1.000 Fällen konnten Selbstversorgungshinweise gegeben werden.

18 Prozent der Anruferinnen und Anrufer mit Beschwerden gaben an, dass sie ohne dieses Service in eine Spitalsambulanz gefahren wären oder die Rettung gerufen hätten.

Mehr Infos

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.