Kartenreservierung für „Hl.Sava ball“ schon möglich

08. Okt 2018 in 07:53

 Der Wiener Hl. Sava Ball wird am 24. Januar 2019 im Parkhotel Schönbrunn stattfinden. Auch dieses Mal werden zahlreiche Gäste und Künstler aus Österreich und Serbien erwartet.

Obwohl die Wiener Ballsaison noch nicht begonnen hat, laufen die Vorbereitungen für den traditionellen serbischen Ball schon auf Hochtouren. Der 21. Hl. Sava Ball wird am Donnerstag, dem 24. januara 2019. – wie schon seit vielen Jahren – wieder im Parkhotel Schönbrunn stattfinden.

Treue Besucherinnen und Besucher dieses vom Serbischen Zentrum in Wien veranstalteten Balls können ihre Karten ab sofort reservieren (+43 681 81 96 79 24; info@svetosavskibal.wien).

Dem Publikum wird ein reichhaltiges Unterhaltungsprogramm angeboten. Zu den Ballgästen zählen auch dieses Jahr zahlreiche Vertreter der Politik, Wirtschaft und Kultur aus Österreich und Serbien.

Da der Hl. Sava Ball seit 1996 auf die Traditon achtet, wird es auch dieses Mal einige fixe Programmpunkte geben. Über den genauen Verlauf des Ballabends und die Künstler, die die Ballbesucher im Jänner unterhalten werden, werden wir Sie bald informieren. Schon jetzt ist es aber sicher, dass sie dem Geschmack der Ballbesucher entsprechen werden.

 

Hl. Sava Ball – Geschichte des Serbischen Ball in Wien

In Wien lebte Mitte des 19. Jhdt. mehr als 50.000 Slaven, die schon seit 1843 ihre eigenen Bälle veranstaltet haben. Die Tradition des Serbischen Ball, der nach der Größe und Glamour den kaiserlichen Bällen ähnelte, begann in 40-er Jahre des 19. Jahrhunderts.

Der erste Serbische Ball fand 1846 in Wien. Zu diesem Anlass beauftragte der serbische Fürst Miloš Obrenović den berühmten Komponisten Johann Strauß den Jüngeren, speziell für den Ball „Serbische Quadrille“ zu komponieren, als deren Vorlage serbische Volkslieder dienten.

Nach fast hundertjähriger Pause wurde der serbische „Hl. Sava Ball“ vom Serbischen Zentrum (Obmann Milorad Mateović) im Jahr 1996 wieder organisiert.

Mit dem „Hl. Sava-Ball“ wird Rastko Nemanjić geehrt (*1175 +1236), der jüngste Sohn des serbischen Großgespans Stefan Nemanja, des Begründers der Nemanjiden-Dynastie. Rastko war u.a. Mönch am heiligen Berg Athos und später der erste Erzbischof der serbisch-orthodoxen Kirche, Diplomat, Gesetzgeber und Schriftsteller. Er gilt als die wichtigste Persönlichkeit in der serbischen Geschichte, während die Serbisch-orthodoxe Kirche ihn als Heiligen feiert. Auch heute wird er als Schulpatron geehrt.

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