Bienen- und Wespenstichallergie: Symptome und Maßnahmen

02. Jun 2018 in 02:39

Für viele Menschen ist eine Blumenwiese ein Traum, für manche ein Alptraum: 300.000 Österreicher reagieren allergisch auf Bienen- oder Wespenstiche. Ihnen könnte mit einer Therapie geholfen werden. Die Kosten übernimmt die Krankenkasse.

Vor Bienen müssten sich die Allergiker jetzt im Frühling und zu Sommerbeginn schon hüten, während die Wespen eher im Spätsommer gefährlich werden. Hornissen stechen nur sehr selten, auch vor Hummeln muss man sich im Normalfall nicht fürchten. Bei Nicht-Allergikern endet ein Bienen- oder Wespenstich meist nur mit einer roten Hautstelle bzw. etwas Jucken. Bei Allergikern hat ein kleiner Stich oft große Wirkung. In Österreich sterben jedes Jahr mehrere Menschen an Bienen- oder Wespenstichen. Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand durch eine allergische Schockreaktion können auch Gehirnschäden auftreten.

Die Reaktion erfolge rasch – daher ist auch eine rasche Reaktion zur Notfalltherapie gefragt. Allergiker, die um ihr Risiko wissen, sollten daher immer ein Notfallset – bestehend aus Tabletten und einer Adrenalin-Autoinjektion – bei sich tragen.

Immunisierung möglich

Auf lange Sicht kann eine Immuntherapie Abhilfe schaffen. Durch eine korrekt ausgeführte spezifische Immuntherapie kann sich nahezu jeder Patient fast 100-prozentig schützen. Dabei wird dem Körper in kleinen Dosen Insektengift zugeführt, so wird er daran gewöhnt und reagiert bei einem Stich nicht mehr so stark darauf. 15 Wochen lang dauert eine Immuntherapie gegen Bienen- und Wespenstiche. Die Krankenkasse gewährt eine volle Kostenübernahme.

 

 

 

 

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