Wien: Wohnen immer teurer!

15. Dez 2017 in 11:41

Miten für Wohnungen in Wien wachsen mit großer Geschwindigkeit, so dass sich viele Menschen, die eine brauchen, in einer schweren Lage befinden.

Die Wohnungspreise sind immer höher und können nicht mehr den Schritt mit der Erhöhung von Gehältern halten. Momentan herrscht zwar ein Boom der Bauindustrie, weil es so gut wie keine Zinsen gibt. Wegen des unaufhaltsamen Wachstums der Bevölkerung in Österreich, braucht das Land 60.000 neue Wohnungen jährlich. Die Baukosten verteuern sich viel mehr als die Inflationsrate beträgt (6,6 gegenüber 2 Prozent). Die Grundstückpreise sind so hoch wie noch nie (Beispiel: ein m2 beim Hauptbahnhof in Wien kostete 2008/09 rund  330€,  und 2017. ist der Preis 1.800€)!   

Alle Wohnungen sind teurer geworden

Für eine neugebaute Wohnung zahlen die Käufer im Schnitt 4.800 (!) Euro für Quadratmeter (mehr als in Frankfurt und Berlin). Noch teurer ist z.B. München mit 5.500€. In Paris kostet 1m2 im Durschnitt 5.500€ und in teuestem London rund 7.000 Euro.

2017. sind die Preise für Mieten in der österreichischen Hauptstadt um 6,9 Prozent höher, und jene in gebrauchten Wohnungen um 2,4. Für ein Haus muss man 4,8% mehr bezahlen. Mieten in Gemeinde- oder Genossenschaftswohnungen fressen sogar 40 Prozent des Einkommens auf. Ein  Viertel der Mieter ist schon von Armut bedroht (nach österreichischen Kriterien). Rund 12 Prozent der Bewohner der Genossenschaftswohnungen gehört auch zu dieser Gruppe.  su skuplje za 4,8 procenata. Es ist ebenso unerfreulich, dass die Anzahl der zeitlich befristet vermieteten Wohnungen nach wie vor wächst (von 20,4 auf 20,9%). Neue Mieter müssen einfach solche Verträge annehmen, da die Nachfrage riesig ist. Die Bevölkerung Österreich soll den Schätzungen nach bis zum Jahr 2025 von jetzigen 8,74 auf sogar 9,15 Mio wachsen. Am meisten sind die Wohnungen für Ältere sowie für junge Familien notwendig.

1.000 Euro für eine Mietwohnung in Wien

Im ersten Halbjahr kosteten 11 Prozent der angebotenen Mietwohnungen zwischen 800 und 1.000 Euro im Monat. Für mehr als die Hälfte (51 Prozent) musste man sogar mehr als 1.000 Euro im Monat bezahlen (natürlich ohne Betriebskosten). Nur jede fünfte angebotene Wohnung konnten die Mieter zum Preis zwischen 600 und 800 Euro monatlich beziehen. Ein Viertel der neu gebauten Wohnungen wird zum Preis zwischen 800 und 1.000 Euro im Monat angeboten, und mehr als die Hälfte kosten über 1.000 Euro. Für nur 17% der Wohnungen in neuen Wohnhäusern zahlt man zwischen 600 und 800 Euro im Monat und für mickrige 4% beträgt die Miete zwischen 400 und 600 Euro.

Auch in Tirol, Salzburg und Vorarlberg ist die Situation nicht viel besser, denn dort kosten die Wohnungen auch minimal 800 Euro im Monat. Günstige Mieten werden nur noch in Kärnten, Burgenland, Oberösterreich und der Steiermark angeboten, wo 60 Prozent der angebotenen

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