Nikola Tesla: Ein Genie, seiner Zeit voraus

10. Jul 2019 in 00:28

Heute vor 161 Jahren kam Nikola Tesla, der wohl größte Erfinder in der Geschichte, zur Welt. Am heutigen Tag werden weltweit viele Veranstaltungen zu Ehren dieses Ausnahmewissenschaftlers veranstaltet.

Weltweit gibt es wohl keinen Fachmann, der Teslas Namen nicht mehrmals täglich verwendet, von Physikern, Radiologen, Wissenschaftlern, Elektrikern und noch vielen mehr.

Der Stromgenerator, Wechselstrom, Radio, Fernseher, Computer, Fernsteuerung, Elektroautos, Mobiltelefon und das Rader sind nur einige der Erfindungen Teslas. Bis heute sind viele seiner Patente der Öffentlichkeit immer noch nicht zugänglich und oftmals immer noch sehr abstrakt. Nikola Tesla hinterließ mehr als 700 Patente und einige Erfindungen, von welchen wir glauben, dass diese aus der Gegenwart stammen, hat Tesla bereits vor mehr als 100 Jahren erfunden und benützt.

Tesla war ein einfacher Mann und all seine Erfindungen stellte er in den Dienst der Menschheit. Auch heute, während der sogenannten „Vierten Energierevolution“, stellen Teslas Erfindungen den Grundstein für weitere Arbeit in diesem Bereich dar.

Die kabellose Übertragung von elektrischer Energie, welche von Tesla erfunden wurde und laut Aussage einiger Wissenschaftlicher leicht durchführbar wäre, wurde von einigen großen Erdölkonzernen bis heute boykottiert.
Zudem setzte sich Tesla für die erneuerbaren Energien und die Bekanntmachung derer bei der Weltbevölkerung en, einige meinen sogar er hätte die Teleportation erfunden.

Die Marke Nikola Tesla

Neben Teslas Heimcomputer ist auch Teslas Elektroautomobil da. Der Flughafen in Belgrad und auch viele Schulen, Vereine, Institutionen und Preise tragen den Namen Nikola Teslas.

Die Person und das Lebenswerk Nikola Teslas erfreut sich immer mehr Bekanntheit und wissenschaftlicher Wichtigkeit, allerdings kommt er in Schulbüchern und im Unterricht oftmals gar nicht vor.

Hunderte Jahre nach seinem Erfolg zu Lebzeiten entstehen viele Publikationen über erneuerbare Energien, welche Teslas Entdeckungen und Erfindungen zur Grundlage haben. Zeitgleich beschäftigt sich eine immer größere Anzahl an jungen WissenschaftlerInnen mit dem technischen und wissenschaftlichen Lebenswerk Teslas, um wichtige Beweise zu finden.

 

Von Smiljan nach New York

Nikola Tesla kam am 10. Juli 1856 im kleinen Dorf Smiljan (damals Österreich-Ungarn, heute Kroatien), als Sohn eines serbisch-orthodoxen Priesters, zur Welt. Nach seiner Ausbildung in Graz und Prag zieht Tesla 1884 in die USA, wo er auch den Großteil seiner Erfindungen und Entdeckungen, sowie 700 Patente realisierte.

In Amerika arbeitete er am Anfang mit Thomas Edison zusammen und 1887 eröffnete er ein eigenes Forschungszentrum. Auf Basis seines Wechselstrompatentes (1888) wurde ein großes Wasserkraftwerk an den Niagarafällen errichtet. Tesla war ein Visionär seines Faches und aufgrund seiner großartigen Entdeckungen sind moderne Systeme, wie die Radiokommunikation, das Fernsehen, die Robotik und die Fernsteuerung erst möglich.

Viele betrachten Tesla auch als Vater der modernen Waffen, wie z.B. ferngesteuerte Raketen und Torpedos (1898) und sogar das amerikansche, land-, see-, luft- und weltraumgestütze Waffensystem „Star Wars“.

Seine arbeit kopierte Guglielmo Marconi, welcher die erste radiotelegraphische Verbidnung zwischen Europa und Amerika errichtet hatt. Nach einem langen Gerichtsprozess wurde Marconi des Plagiats für schuldig befunden.

Einige Wissenschaftler behaupten sogar, dass die Entdeckung der Röntgenstrahlen nicht von Wilhelm Röntgen stammen, sondern von Nikola Tesla. Um das das Absurdum weiterzuführen, Marconi und Röntgen sind Nobelpreisträger, Tesla hat diese Auszeichnung nie erhalten.

Nikola Tesla verstarb am 7. Jänner 1943, dem Tag des orthodoxen Weihnachtsfestes, um halb elf nachts im Hotelzimmer 3327 im 33. Stock des Hotels New Yorker in New York. „Nikola Tesla ist verstorben. Er starb ab, aber er war einer der nützlichsten Menschen, die jemals gelebt haben. Sein Erschaffenes ist groß und im Laufe der Zeit wird es noch größer sein“ so der damalige Bürgermeister von New Yorka LaGuardia anlässlich Nikola Teslas Tod.

In der Cathedral of Saint John the Divine versammelten sich mehr als zweitausend Bewunderer, Wissenschaftler und Diplomaten um Tesla die letzte Ehre zu erweisen.

Sein Leichnam wurde im Jahr 1957 nach Belgrad überführt und seine Urna befindet sich heut im Nikola Tesla Museum. In diesem Museum befindet sich auch sein Nachlass.

In Serbien wird der heutige Tag als Tag der Wissenschaft gefeiert, in Kroationen begeht man heute den Nationalen Nikola Tesla-Tag.

„Göttliche Vorhersehung“ prophezeite die Geburt Teslas

Ein Jahr vor der Geburt Teslas schrieb sein Vater Milutin seine Eindrücke über ein ungewöhnliches Phänomen, welches sich in der Nacht vor dem Hl. Petrus und Hl. Paulus-Tag ereignete. Über dem Gebirgszug Velebit gingen Blitze nieder und es war Donner zu hören, den die Menschen dort noch nicht erlebt hatte. Ein Jahr später kam sein Sohn Nikola, als viertes Kind der Familie Tesla, zur Welt. In der Nacht seiner Geburt wiederholten sich diese Naturphänomene abermals und Blitze erhellten den Himmel.

Tesla ist im Ort Smiljan (damaliges Österreich-Ungarn, heute Kroatien) geboren und unser Team hat vor kurzem das Nikola Tesla Memorial Center besucht. Sehen Sie selbst wie das Geburtshaus von Nikola Tesla aussieht.

 

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