Österreich: 240 Milliarden Euro Ersparnisse

31. Okt 2017 in 10:00

Heute ist der Weltspartag. Österreicher sind für ihre Sparsamkeit bekannt. Am meisten schätzen sie die Sparbücher und meiden nach wie vor riskante finanziellen Produkte.

Für drei Viertel Österreicher ist das Sparen sehr wichtig. Unlängst wurde eine Befragung durchgeführt, die gezeigt hat, dass der durchschnittliche Einwohner Österreichs 239 Euro im Monat spart. Unter ihnen sind natürlich auch die zahlreichen Ausländer, wobei man in der Umfrage keine Unterschiede dieser Art gemacht hat. Pro Kopf wird am meisten in der Steiermark (266), Vorarlberg (266) und Tirol (265) und am wenigsten in Wien (209 Euro) gespart. Auf Sparbüchern und Girokonten liegen ganze 240 Milliarden Euro, was zusammen mit der unglaublichen Summe von 20 Milliarden Euro in bar, die in den Haushalten bewahrt werden, insgesamt 260 Milliarden Euro an Esprartem ausmacht.

Die Ergebnisse der neuen Umfrage zeigen, dass österreichische Sparer nach wie vor am meisten das alte gute Sparbuch schätzen (76%).  Die Aktien werden wenig verkauft, obwohl sie in Zeiten ohne Zinsen auf Sparbücher einen viel größeren Gewinn bringen würden. Es wird geschätzt, dass nur 10 Prozent des Kapitals auf Sparbüchern in den letzten 5 Jahren rund 4 Milliarden Euro Gewinn hätte bringen können. Die Österreicher verzichten aber ungern auf die traditionelle Art des Sparens: neben den populärsten Sparbüchern sind noch der Sparvertrag (59%) und Lebensversicherungspolizzen (41%) sehr beliebt.

82% der Österreicher spart „Notgroschen“,  bzw. wollen für Not genug Reserve haben. Über 40% sparen für Alter und Pflege, bzw. um sich Haus, Wohnung oder Auto zu kaufen.

 

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