Aleksandar Vučić besucht Österreich

01.02.2018

Auf Einladung des österreichischen Bundespräsidenten, Alexander Van der Bellen, kommt der Präsident der Republik Serbien, Aleksandar Vučić, am 2. Februar zu Besuch nach Österreich. Der serbische Präsident wird auch den Bundeskanzler Kurz und den ersten Nationalratspräsidenten Wolfgang Sobotka treffen.

Der Arbeitsbesuch des Präsidenten der Republik Serbien, Aleksandar Vučić ist für Freitag, den 2. Februar anberaumt. An diesem Tag wird sich der serbische Präsident mit führenden Menschen im Staat zu Gesprächen treffen.

Österreichischer Bundespräsident, Dr. Alexander Van der Bellen, wird Herrn Vučić um 11:00 Uhr im Innenhof des Schlosses Hofburg mit militärischen Ehren in Empfang nehmen. Nach dem Gespräch zweier Präsidenten ohne und mit Delegationen, werden sie um 12.30 Uhr eine gemeinsame Medienkonferenz abhalten.

Im Anschluss wird Präsident Vučić den neuen Bundeskanzler der Republik Österreich, Sebastian Kurz treffen, mit dem auch ein Vier-Augen Gespräch geplant ist.

Nach dem Arbeitsmittagessen steht das Gespräch mit dem Ersten Präsidenten des Österreichischen Nationalrates, Wolfgang Sobotka, am Programm. Mit diesem Treffen endet der erste offzielle Staatsbesuch des serbischen Präsidenten in Österreich.

Österreichische Medien beschreiben die Beziehungen zwischen zwei Staaten als sehr positiv. Die bilateralen Beziehungen seien sehr gut, insbesondere im Bereich der Wirtschaft und Investitionen.

Serbischer Präsident und der neue österreichische Bundeskanzler arbeiteten sehr gut zusammen, als es zum Beispiel darum ging, die große Flüchtlingskrise durch das Schließen der so genannten Balkanroute zu erreichen, auf der Flüchtlinge über Serbien nach Österreich kamen. Damals spielte Serbien eine sehr bedeutende Rolle.

Die Themen der Gespräche in Wien sind die Perspektiven Serbiens bezüglich des EU-Beitritts bis 2025, den Österreich schon länger kräftig befürwortet. Die Politiker werden darüber sprechen, was Österreich als EU-Vorsitzland in der zweiten Jahreshälfte 2018 in diesem Sinne tun kann. Weitere Themen sind die Entwicklung des Dialogs mit Priština und bilaterale Beziehungen.

Dijaspora