Ehrenbesuch im Sport- und Kulturverein Bambi

06.02.2014

An einem, vor kurzem veranstalteten, Leichtathletikwettbewerb im Dusika Stadion Wien, nahm Emir Bekrić, zusammen mit seinen Kollegen der Nationalmannschaft Serbiens teil. Während seines Aufenthaltes in Wien besuchte der gefeierte Athlet den serbischen Kulturverein Bambi, welche an jenem Tag den Heiligen Sava feierten.

Der charismatische serbische Athlet, Emir Bekrić, flog direkt aus Portugal, wo er seine Wettkampfvorbereitung hatte, nach Wien. Der serbische Athletenverband, unter der Führung von Slobodan Branković, wand sich an die Serbische Gemeinschaft in Österreich mit dem Ziel mehr Fans zum Wettkampf in Wien einzuladen. In Absprache mit den Verantwortlichen des Klubs Bambi, welche an jenem Tag den Heiligen Sava feierten, erwarteten die serbischen Athleten bereits am Wiener Flughafen. Zusammen mit den Athleten feierten die Mitglieder des Klubs Bambi den heiligen Tag bei einem traditionellen Essen und begleiteten die Sportler daraufhin zum Hotel.

„Der Besuch unseres gefeierten Sportlers war für uns eine große Ehre und zugleich Motivation die Sportsektion unseres Klubs auszubauen“ so Milan Popović, Präsident des Klubs Bambi.

Am Wettkampftag unterstützte eine kleine, aber sehr leidenschaftliche Fangruppe des Klubs Bambi Ekrem Bekrić, welcher bereits am nächsten Tag vom Sportreferenten des Klubs, Dejan Stojadinović und seinem Assistenten Florian Pavlović zum Flughafen begleitet wurde. Dejan Stojadinović sagte zudem, dass die Sportart egal sei, vielmehr sei es wichtig, dass Sport verbindet und SportlerInnen Idole und Vorbilder darstellen. „Ekrem Bekrić ist zweifellos einer der besten serbischen Athleten und ein toller Mensch, es würde mich nicht überraschen, wenn unser Klubnachwuchs seinem Beispiel folgen würde“ fügte Dejan Stojadinović hinzu.

 

Emir Bekrić – ein neuer Sportstar des Balkans

Biographie:
Vor- und Nachname: Emir Bekrić
Geburtstag: 14. März 1991
Geburtsort: Belgrad
Beruf: Athlet

Foto (c) N.Negovanović

Emir Bekrić wurde im Jahr 1991 in Belgrad, in den letzten Tagen des SFRJ, geboren. Er lebt ein bescheidenes und normales Leben, welches vor allem dem Sport gewidmet ist. Das Kind eines muslimischen Vaters und einer orthodoxen Mutter spricht nicht gerne über seinen Nachnamen und meint, dass seine Religion überhaupt keine Rolle spiele. „Ich bin das Kind zweier guter und ehrenhafter Menschen, welche mir und meiner Schwester Sena beigebracht habe, jeden zu respektieren. Daher stören mich Vindikationen jeglicher Art“
Er gewann bei den Europameisterschaften 2012, in Finnland, die Silbermedaille und wurde dadurch weit bekannt, spätestens nach seiner Bronzemedaille in der Disziplin 400 Meter Hürdenlauf bei den Weltmeisterschaften in Moskau (15. August 2013) wurde er weltberühmt. Er ist Mitglied des Sportklubs AK Partizan und studiert Sportmanagement. Sein großes Vorbild ist der Schwimmer Milorad Čavić.

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