E-Zigaretten nur in Trafiken

16.12.2014

Das österreichische Parlament hat entschieden, dass elektronische Zigaretten nur noch im Tabakfachhandel verkauft werden kann. TrafikantInnen begrüßen diese Entscheidung, ganz im Gegenteil zu den Verkäufern von E-Zigaretten.
E-Zigaretten sind Apparate, welche auf elektrischem Wege Flüssigkeit in Dampf umwandelt, was den RaucherInnen das Gefühl verleiht eine richtige Zigarette zu rauchen. Elektorzigaretten sind vor allem bei jenen Personen beliebt, die versuchen mit dem Rauchen aufzuhören und da sie angeblich weniger schädlich und günstiger sind.

In Österreich sind derzeit 75 Verkäufer tätig, welche sich auf den Vertrieb von E-Zigaretten spezialisiert haben, der Markt hierfür wurde bisher jedoch nicht reguliert.

Das österreichische Parlament traf kürzlich die Entscheidung, dass ab 1. April 2015 elektronische Zigaretten nur noch in Tabaktrafiken verkauft werden dürfen. Hiermit soll der Nichtraucher-, sowie der Jugendschutz besser gewährt werden, welche oftmals nicht mit den Risiken von Elektrozigaretten vertraut sind.

TafikantInnen dafür, Verkäufer dagegen

Diese Entscheidung rief verschiedenste Meinungenen hervor. Verkäufer von E-Zigaretten haben bereits mehrfach ihren Unmut ausgedrückt, da der Verkauf von diesen Apparaten großen Aufwand hinsichtlich Beratung benötige, welchem die Trafiken nicht nachkommen könnten.

Auf der anderen Seite zeigen sich die TrafikantInnen erfreut über dieses neue Gesetz und sind der Meinung, dass E-Zigaretten nicht die einzigen Verkaufsartikel einer Trafik seine, welcher guter Beratung bedürfen. Zudem ist die Zahl der Raucher in Österreich zurückgegangen, was zur Schließung von zahlreichen Trafiken geführt hat. Der Verkauf von elektronischen Zigaretten könnte dabei helfen, diese schwierige wirtschaftliche Situation zu verbessern.

Dijaspora