Link Up Serbia: Test Bereitschaft für Investitionen der serbischen Diaspora in Österreich

28.07.2017

In Österreich ist aktuell die Umfrage „Link up Serbia!“ im Laufen, die das Interesse der hier lebenden Serben für das Inverstieren in wirtschaftliche Projekte in der Heimat untersucht.

Die Ergebnisse dieser Umfrage Link Up Serbia , die im September 2017 präsentiert werden sollen, sind ein wichtiges Element der Studie, die für potenzielle Investitionen aus der Diaspora den momentanen Stand und die Geschäftsmöglichkeiten in Serbien analysieren soll.
Das primäre Ziel des Projektes Link Up Serbia besteht darin, private Investitionen – inklusive jene der serbischen Diaspora in Österreich – generell zu erhöhen, und das Netz des Investitionskapitals und des Mentorings auszubreiten.
Die Studie Link Up Serbia wird eine Einschätzung rechtlicher und regulativer Rahmen für kleine und mittlere Firmen beinhalten und das Interesse serbischer Diaspora in Österreich für die mit direkten Investitonen verbundenen Instrumente und Produkte untersuchen. Es werden Maßnahmen und Interventionen in verschiedenen Bereichen vorgeschlagen werden, die potenzielle Investoren und Firmengründer anziehen sollen. Es ist ebenso vorgesehen, ca. zehn mögliche Investoren auszuwählen und in den Prozess zu involvieren sowie eine Werkstatt mit Experten in Wien zu organisieren.
Den Auftrag der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (ADA) für dieses Projektes bekam das International Centre for Migration Policy Development (ICMPD). Diese Organisation hat für den Kooperationspartner Wiener Werbeagentur „Idea Pro“ augewählt, da sie auf Grund ihrer langjähriger Erfahrung entsprechende Voraussetzungen für diese verantwortungsvolle Aufgabe erfüllt.
Ljubiša Dimitrijević, Direktor der Agentur „Idea Pro“, meint, dass die Bereitschaft der serbischen Diaspora, sich an dieser Umfrage zu beteiligen, sehr hoch ist. Die Menschen sind froh darüber, dass diese Wirtschaftsinitiative gestartet wurde. Sie sind der Meinung, dass Interesse und Potenziale vorhanden sind, dass es aber bisher keine konkrete Unterstützung gegeben hat.

Dijaspora