5 Jahre Mariahilfer Straße: Mutige Verkehrs- und Klimaschutzpolitik als internationales Vorbild

30.08.2020

Seit ihrer Neugestaltung vor fünf Jahren hat sich das Erscheinungsbild der Mariahilfer Straße gewandelt und wird von den Wienerinnen und Wienern umfassend positiv aufgenommen.

Wo sich vor mehr als fünf Jahren noch Autos die Mariahilfer Straße durchschlängelten, spazieren heute Menschen über die Fußgängerzone, Eltern mit Kinderwägen gehen neben FahrradfahrerInnen auf und ab und Kinder können ungestört und sicher über die ehemalige Fahrbahn flanieren. Die Menschen nehmen sich den Raum, genießen die neue Aufenthaltsqualität und die Geschäfte und Gastronomiebetriebe florieren. Seit ihrer Neugestaltung vor fünf Jahren hat sich das Erscheinungsbild der Mariahilfer Straße gewandelt und wird von den Wienerinnen und Wienern umfassend positiv aufgenommen. Seither ist sie zu einem Einkaufs- und Flanierboulevard mit einer Bedeutung weit über die Stadtgrenzen Wiens hinaus geworden.

International ist die Neugestaltung der Mariahilfer Straße zu einem Vorbild geworden. Mit mehr als 17 Millionen PassantInnen im Jahr zählt die Mariahilfer Straße zu den bedeutendsten Einkaufsstraßen Österreichs. An einem durchschnittlichen Wochentag halten sich über 50.000 Menschen auf der Mariahilfer Straße auf.
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Der zentrale Abschnitt zwischen Kirchengasse und Andreasgasse wurde zur Fußgängerzone. Die Länge des als Fußgängerzone umgestalteten Kernbereiches beträgt 432 Meter. Die beiden Abschnitte am Anfang und Ende der Inneren Mariahilfer Straße wurden als Begegnungszonen verordnet. Die Begegnungszone beruht auf gegenseitiger Rücksichtnahme, wobei Fußgängerinnen und Fußgänger die Fahrbahn überall queren und auch in Längsrichtung benutzen dürfen. Der Radverkehr ist in beide Richtungen erlaubt. Die Länge der Begegnungs-zone im Abschnitt zwischen Getreidemarkt und Kirchengasse beträgt 739 Meter, im Abschnitt zwischen Andreasgasse und Kaiserstraße 459 Meter.

 

Auszeichnung für neue Mariahilfer Straße

Dijaspora