Musik kennt keine Grenzen: 6.000 € in Wien gesammelt

20.06.2014

Mit dem Konzert „Music for the Balkans“, welches im Wiener Akzent Theater stattfand, bestätigten die MusikerInnen mit Wuzeln am Balkan all das, was uns schon im Vorhinein bekannt war – ihre große musikalische Qualität und Humanität. Insgesamt wurden beim Konzert in Wien 6.000 € für die Flutopfer am Balkan gesammelt.

Musiker mit Wurzeln am Balkan, welche bereits seit vielen Jahren in Österreich leben und schaffen, hielten ein Benefizkonzert im Wiener Akzent Theater für die Flutopfer in Serbien, Bosnien-Herzegowina und Kroatien. Große Solidarität zeigten auch ihre österreichischen MusikerkollegInnen. Großen Beitrag zu diesem Konzert leisteten: Roland Neuwirth und Extremschrammeln, Wiener Tschuschen Kapelle, Nataša Mirković, Nenad Vasilić, Marko Živadinović, Christiana Uikiza und noch viele mehr. Das Publikum begleitete das Konzert mit begeistertem Applaus und begrüßte jeden Musiker mit Standing Ovation.

Jede/r KünstlerIn auf seine ganz besondere Art und Weise

Durch das Programm führten Roland Neuwirth und Slavko Ninić auf eine sehr interessante Art und mit viel Humor, was immer wieder großes Gelächter im Saal hervorrief.
Den musikalischen Teil des Konzertes eröffnete die Wiener Tschuschenkapelle, welche auf ihre eigene ganz besondere Weise das Publikum in den Abend führte.Die rumänische Sängerin kroatischer Herkunft Christiana Uikiza begeisterte das Publikum mit ihren Jazz- und Soulnummern sowie Liedern auf Rumänisch.
Nach einer kurzen Pause betraten Nataša Mirković und Nenad Vasilić die Bühne und erhielten für ihre besondere und einzigartige Performance Standing Ovation. Die Coverversionen von ex-jugoslawischen Rock und Popliedern, unter anderem von Bijelo Dugme und Zdravko Čolić in einer unplugged Version war ein ganz besonderes Highlight des Abends. Nataša unvergleichliche Stimme und Nenads Kontrabasskünste ließen das Publikum in eine ganz neue musikalische Welt eintauchen.

Danach kam Marko Živadinović auf die Bühne und verzauberte den Konzertsaal mit seinen Akkordeonklängen zu zwei Liedern des neuesten Albums von Nenad Vasilić „Seven“. Marko Živadinović trat auch am Konzertende zusammen mit Roland Neuwirth und Extremschrammeln auf. Das bekannte österreichische Quintett verdient sowohl für ihre große Solidarität für die MusikerkollegInnen als auch für ihre Aufführung traditioneller Wiener Lieder, mit Blues, Jazz und Rock-Elementen, großen Respekt.

Das wohl größte Highlight des Abends war der gemeinsame Auftritt aller teilnehmender MusikerInnen mit dem Lied „Snijeg pade na behar na voće“.

Alles in allem hinterlies das Konzert, dank großer musikalischer Qualität und einem facettenreichen Programm und der einzigartigen Botschaft „Lass und so viel wie möglich helfen und wir werden nicht damit aufhören, solange es unserem Volk nicht besser geht“, großen Eindrick beim Publikum. Diese Botschaft wurde mehrmals während des Konzertes erwähnt und beudeutet, dass die Benefizkonzerte in Österreich ab September weitergeführt werden.

6.000 € in Wien gesammelt

Das Konzert in Wien war das vierte der Konzertreihe „Music for the Balkans“, welche im vergangen Monat in Österreich aufgeführt wurden. Auch in Linz und Graz trat eine große Anzahl an MusikerInnen auf und verzauberte, ebenso wie in Wien, das Publikum. Insgesamt wurden an den drei Konzerten 26.000 € für die Flutopfer gesammelt.

Der komplette Erlös durch den Kartenverkauf, sowie die gesammelte Geldsumme, welche durch den Kauf von CDs der KünstlerInnen sowie kulinarischer Spezialitäten eingenommen wurden, wird dem österreichischen Roten Kreuz überwiesen.

Die weiteren MusikerInnen, welche an den Konzerten in Graz und Linz teilnahmen waren: Harri Stojka & Band, Marina Zettl & Band, Marija Blagojević & Band, Duo Dinovski-Schuberth, Sandy Lopičić Superstvar, The Base, Eddie Luis und die Gnadenlosen XL, Love God Chaos, Inigo McCoy und noch viele weitere erfolgreiche MusikerInnen aus Österreich.

Einen Einblick in die großartige Atmosphäre des Wiener Konzertes “Music for the Balkans” können Sie unserer Fotogalerie entnehmen, zudem können Sie das komplette Konzert in zwei speziellen Ausgaben unserer Sendung Dijaspora Uživo erleben.

 

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