Wiener Urban Gardening: Gemeinsam garteln ist im Trend

04.11.2016

Auch wer keinen Balkon oder Garten hat, sollte Blumen, Gemüse oder Obst anpflanzen können. Urban Gardening liegt im Trend. Die Stadt Wien setzt bei ihren Wohnanlagen auf mobile Beete.

Insgesamt 180 mobile Beete sollen nicht nur die grünen Daumen der Wienerinnen und Wiener reizen, sondern auch helfen, die Nachbarn besser kennen zu lernen. 2011 wurde das Projekt gestartet, die Nachfrage ist groß. Durch Bepflanzungsaktionen, Gartenworkshops sowie Infonachmittage unterstützt wohnpartner auch Anfänger bei ihren ersten Schritten hin bis zum ersten selbstgeernteten Gemüse.

Verschönerung des Wohnumfelds

Zum Teil sollen auch kleine Communities entstehen, die gemeinsame Ernten verkosten bis hin zu eigenen Hofcafés. „Garteln verbindet. Durch die mobilen Beete haben Bewohnerinnen und Bewohner die Möglichkeit, dieses schöne Hobby und das gute Miteinander mit gleichgesinnten Nachbarinnen und Nachbarn zu pflegen. Darüber hinaus tragen die kleinen Gartenoasen auch zur Verschönerung des Wohnumfelds bei“, so Wohnbaustadtrat Michael Ludwig.

Für mehr Grün in Innenhöfen und Freiflächen setzen sich dabei auch die Gebietsbetreuungen Stadterneuerung ein. Angefangen bei bepflanzten Baumscheiben über begrünte Fassaden bis zu Nachbarschaftsgärten. Die Stadt will auch mehr Obstbäume pflanzen und zur „essbaren“ Stadt werden.
Mehr Grün vor der Haustür? Das geht ganz einfach. Engagierte Bürgerinnen und Bürger können die Baumscheiben, das sind die Flecken rund um Bäume entlang von Straßen, bepflanzen.

Informationen zur Baumscheibenbepflanzung gibt es bei der Gebietsbetreuung des jeweiligen Stadtbezirks. Diese vermittelt auch andere kleine Freiflächen zur Bepflanzung und Betreuung im öffentlichen Raum.

Links:
Wohnpartner Wien
Gebietsbetreuung
„Gemeinsam garteln“

Dijaspora