Schanigarten-Saison in Wien ab 1. März offiziell eröffnet

18.02.2019

Die Schanigärten sind typische Wohlfühlorte in Wien, denn Wiener verbinden gerne Gemütlichkeit mit kulinarischem Programm.

Rund 3.500 Gast- und Schanigärten der Wiener Gastronomie laden in Wien jährlich zum Verweilen und Genießen im Freien ein. Schanigärten haben in Wien eine lange Tradition. Ihr Name geht laut Legende auf die Anweisung eines Wirten an seinen Gehilfen zurück: „Schani, trag den Garten raus!“ Die erste Genehmigung für einen Schanigarten bekam um 1750 der Kaffeehausbesitzer Gianni Tarroni am Graben. 

Die Zahl der Schanigärten stieg dank Winteröffnung zuletzt21 deutlich

2017 hat es um zehn Prozent mehr Wiener Schanigärten gegeben als im Jahr davor. Das liegt zum Teil auch an den 155 Betrieben, die zuletzt auch im Winter Tische und Sessel ins Freie stellten. Das ist in Wien dank einer Gesetzesnovelle seit der vorjährigen Wintersaison erlaubt. Insgesamt gibt es 350 zusätzliche Schanigärten.

 

Das benötigen Wirte zur Eröffnung eines Schanigartens?

Ein Schanigarten auf öffentlichem Grund vor einem Gewerbebetrieb muss von der zuständigen Behörde (Magistratisches Bezirksamt) genehmigt werden. Neben einer Bewilligung in der “Sommersaison” im Zeitraum vom 1. März bis zum 30. November besteht auch die Möglichkeit einer “kleinen Winteröffnung”. Die erstmalige Bewilligung eines Schanigartens darf nur auf ein Jahr befristet erteilt werden. Verlängerungsbewilligungen sind jeweils für eine Maximaldauer von sieben Jahren zulässig.

Wenn die Betriebsinhaberin bzw. der Betriebsinhabers wechselt, geht die Genehmigung auf die neue Lokalbetreiberin bzw. den neuen Lokalbetreiber über, sofern dieser Übergang dem zuständigen Magistratischen Bezirksamt binnen acht Wochen schriftlich gemeldet wird.

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Dijaspora