Immer mehr Verbote für Selfie-Sticks in Museen

23.03.2015

Mehr und mehr Betreiber von Museen, Vergnügungsparks und sportlichen Großveranstaltungen halten die Selfie-Sticks für ein Sicherheitsrisiko.

Der Selfie-Stick ist angeblich eine der größten Erfindungen im Jahr 2014. Die künstlichen Armverlängerungen sind bei Touristen beliebt, Kultureinrichtungen fürchten jedoch um die Sicherheit ihrer Besucher – und ihrer Kunstschätze.

Überall dort, wo sich ausländische Touristen tummeln, wird mit Selfie-Sticks hantiert. Mit Hilfe der künstlichen Armverlängerungen lassen sich noch bessere Selbstporträts per Smartphone schießen. Sie bringen neue Perspektiven, schönere Selbstporträts und sind besonders beliebt bei jungen Leuten.
Viele Ausstellungshäuser sehen den Trend allerdings skeptisch. Sie fürchten, dass mit den teils mehr als ein Meter langen Stangen Kunstwerke beschädigt und Besucher verletzt werden könnten.
Viele Museen In den USA, Deutschland und Italien haben sie bereits verboten. Auch Wien wird langsam von Selfiestangen erobert. Das stellt die Museen vor die Frage, wie sie damit umgehen.

In der Wiener Albertina sind die Stangen tabu, im KHM ist man hingegen erfreut. Mit dem Metallstab könnten die Millionen Euro teuren Gemälde beschädigt werden, heißt es aus der Albertina. Nicht jedes Museum denkt so. Im Kunsthistorischen Museum sind Selfie-Sticks willkommen! Die anderen Wiener Museen warten ab mit ihren Entscheidungen.

Dijaspora