Tag der Internationaler Tag der Kinderrechte

20.11.2019

Die Kinderrechtskonvention beruht auf vier Grundprinzipien, ohne welchen auch weitere Rechte nicht erfüllt werden können

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Die Generalsammlung der Vereinigten Nationen beschloss am 20. November 1989. die Kinderrechtskonvention und seitdem wird an diesem Tag der Internationaler Tag der Kinderrechte begangen, um größere Bewusstsein für die Ideale und Ziele der Konvention zu schaffen.
Die Kinderrechtskonvention beruht auf vier Grundprinzipien, ohne welchen auch weitere Rechte nicht erfüllt werden können:

  • Das Recht auf Gleichbehandlung: Kein Kind darf benachteiligt werden – sei es wegen seines Geschlechts, seiner Herkunft, seiner Staatsbürgerschaft, seiner Sprache, Religion oder Hautfarbe, einer Behinderung oder wegen seiner politischen Ansichten.
  • Wohl des Kindes hat Vorrang: Wann immer Entscheidungen getroffen werden, die sich auf Kinder auswirken können, muss das Wohl des Kindes vorrangig berücksichtigt werden – dies gilt in der Familie genauso wie für staatliches Handeln.
  • Das Recht auf Leben und Entwicklung: Jedes Land verpflichtet sich, in größtmöglichem Umfang die Entwicklung der Kinder zu sichern – zum Beispiel durch Zugang zu medizinischer Hilfe, Bildung und Schutz vor Ausbeutung und Missbrauch.
  • Achtung vor der Meinung des Kindes: Alle Kinder sollen als Personen ernst genommen und respektiert und ihrem Alter und Reife gemäß in Entscheidungen einbezogen werden..

Die Konvention hebt die Rechte und Verantwortung der Eltern, beziehungsweise der gesamten Familie hervor. Diese müssen die Kindern, dem Alter entsprechend, über ihre Rechte informieren. Die Konvention wurde von Experten verfasst und es ist hauptsächlich an spezielle Berufsgruppen, wie zum Beispiel: LehrerInnen, ErzieherInnen, GesundheitspflegerInnen, SozialbeamtInnen, RechtsanwältInnen, RichterInnen und allen anderen Berufen, die beruflich in Kontakt mit Kinder professionell stehen, gerichtet. Die Kinderrechtenkonvention richtet sich ebenso an Eltern, allerdings sollten vor allem alle Kinder mit dem Inhalt vertraut sein. Nur wenn die Kinder ihre Rechte sich früh genug informieren und diese begreifen, können sie sich zu verantwortungsvollen Personen entwickeln, die die Rechte Anderer auch respektieren.

Jeder kann, und soll, auf alle Missbrauche, Leugnung oder Verletzung der Konvention aufzeigen. Bei Verletzung der Kinderrechte sollte jede Privatpersonen, als auch Gruppe und Institution reagieren und die zuständigen Organe informieren. In diesem Fall, dient die Konvention als ein Wegweiser, wie man sich benehmen soll und was zu tun ist.

Bildung an erster Stelle

Im Jahr 2012. hat der UN-Generalsekretär Ban Ki-mun die neue Initiative namens “Bildung an erster Stelle” (Education first) gestartet und ist somit der erste UN-Generalsekretär, der Bildung an die erste Stelle gestellt hat.

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