Überschwemmungen am Balkan und in Österreich

16.09.2014

Der Osten Serbiens und einige Teile Kroatiens stehen abermal unter Wasser. Besonders schlimm ist die Situation besonders in der Region um den serbischen Fluss Timok und in Podravina (Kroatien). In Bosnien-Herzegowina ist die Situation kritisch, jedoch stabil.
Die Überschwemmungen am Balkan nehmen kein Ende, nach den großen Überflutungen im Mai und August brachte nun auch der September große Niederschläge und Wasserfluten mit sich.

Wie RTS berichtet fielen in Ostserbien, allein in den vergangen 30 Stunden, mehr als 150 Liter Wasser pro Quadratmeter Regen. Diese Wassermassen brachten die Flussbette zum überlaufen und lösten Erdrutsche und Muren aus. In Kladovo und Negotin wurde die “Ausnahmesituation” ausgerufen. Die Brücke zwischen diesen beiden Städten wurde von Fluten mitgerissen und bisher wurde ein Opfer verzeichnet. Aufgrund der Erdrutsche befindet sich auch das Wasserkraftwerk Đerdap 2 in Gefahr.

Auch in Kroatien sind die Gebiete an den Flüssen Save, Drau und Mur betroffen und die EinwohnerInnen dieser Landstriche, sowie kroatische Organisationen kämpfen Tag und Nacht gegen die Wassermassen. HRT berichtet, dass die Wassermassen der Sava in Richtung Sisak flossen, allerdings bestünden immer noch Warnungen für den Ort Jasenovac.

Im Norden von Bosnien-Herzegowina stagnierte der Fluss Save und die Una zieht sich zurück, allerdings befinden sich Behörden und BewohnerInnen in ständiger Bereitschaft

aktuellsten Nachrichten rund um die Situation am Balkan:
RTS
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Süd- und Ostösterreich überschwemmt

Die südlichen und östlichen Teile Österreichs sind ebenso von Überschwemmungen betroffen. Viele Haushalte in den Bezirken Jennersdorf und Neusiedl, sowie die Landwirtschaft verzeichnen große Schäden aufgrund der hohen Niederschlagsmengen in den vergangenen Tagen.

Videoreportage des RTS über den Ort Tekija bei Kladovo (Serbien)

Dijaspora