Wiener Öffis: Kein Schwitzen mehr

18.06.2014

Die Anzahl der Fahrzeuge der Wiener Linien, welche mit Klimaanlagen ausgestattet sind, wurde erhöht. Dies bedeutet, dass es in 40% der Öffis keine Hitzestaus und Schwitzen mehr gibt.

Die Wiener Linien bemühen sich bereits seit vielen Jahren, ihren Fahrgästen die Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln so angenehm wie möglich zu gestalten. Dies gilt vor allem für den Sommer, denn nicht selten staut sich die Hitze innerhalb der Fahzeuge immens. Im Gegensatz zu vergangenen Sommer, also noch 450 Fahrzeuge klimatisiert unterwegs waren, sind es in diesem Jahr bereits 510.

Die größte Anzahl an klimatisierten Öffis ist unter den Autobussen zu finden, laut den Wiener Linien ist durchschnittlich jeder Dritte mit einer Klimaanlage ausgestattet. Dank der Einführung immer mehr neuer Autobusse der Marke Mercedes wird sich diese Zahl jedoch stetig erhöhen. Das Ubahnnetz in Wien ist ebenso bereits für den Sommer gewappnet, jede zweite Ubahn ist klimatisiert. Ein bissen “weniger kühl” ist es in den Wiener Straßenbahnen, von welchen circa jede 4. mit einer Klimaanlage ausgestattet ist.
Der wohl größte Grund für eine angenehme Fahrt in den Öffis ist wohl der, dass die Wiener Linien stets in den Ausbau ihres Netzes investieren. Im Jahr 2014 wurden bereits circa 140 Millionen Euro für die Modernisierung und Anschaffung neuer Fahrzeuge, welche selbstverständlich klimatisiert sind, ausgegeben. Der Grund weshalb die Straßenbahnlinien die geringste Anzahl an klimatisierten Fahrzeugen aufweisen ist, dass dieses Verkehrsmittel eine sehr lange Lebenszeit hat, im Gegensatz zu z.B. den Autobussen.

Ratschlag: Die Wiener Linien raten ihren Fahrgästen diesen Sommer die Fenster nur in nicht klimatisierten Fahrzeugen zu öffnen, während in den neuen mit Klimaanlage ausgestatteten Öffis die Fenster geschlossen bleiben sollten. Bereits ein geöffnetes Fenster kann die Klimatisierung des Fahrzeuges deutlich verlangsamen und führt zudem zu Energieverschwendung.

Dijaspora