Hervorragende Jobchance: Wien gehen die Fahrlehrer aus!

31. Jan 2018 in 16:10

Unser Gesprächspartner, Mladen Popović, ausgebildeter Verkehrstechniker, arbeitet schon seit 18 Jahren als Fahrlehrer. Im Gespräch mit ihm erfahren wir mehr šber diesen Beruf, die Möglichkeiten, ihn zu erlernen, und die Fachausbildung zu finanzieren.

Fahrlehrer sind ohne Zweifel das um und in jeder Fahrschule, denn sie bringen den künftigen Lenker das sichere Fahren bei. Trotz der Verantwortung, die in diesem Job Gang und Gäbe ist, ist er auch abwechslungsreich.Obwohl es einem vorkommen kann, dass es auf Wiens Straßen von Fahrschulautos nur so wimmelt, warnt die Wirtschaftskammer Wien davor, dass der Beruf des Fahrlehrers schon ein Mangelberuf ist. In den Sommermonaten,wenn viele Menschen ihren Führerschein machen wollen, können auch bis zu 120 Fahrlehrer fehlen. Bestehende Fahrschulen verfügen nicht über die Kapazitäten, diesen Mangel zu begleichen. Deshalb hat die Wirtschaftskammer, in Zusammenarbeit mit dem AMS und dem WAFF beschlossen, die Ausbildung zu diesen Beruf finanziell zu fördern.
Der Chef der Autoschule „Drive Company“- Schwedenplatz, Herr  Ing. Willy Koblizek, gehört zu jenen, die sich ernsthaft darum bemühen, diesen Beruf in Fokus zu stellen. Zum Team der Fahrlehrer dieser angesehenen Fahrschule zählt auch Mladen Popović, der diesen Beruf schon 18 Jahre lang ausübt.



 

Zu den besten Lehrern gehören nicht jene, denen das durchkommen bei den Tests das Wichtigste ist, sondern vielmehr jene, die den künftigen Lenker anhand verschiedener Beispiele das Wichtigste ausführlich erklären. Da junge Menschen sehr schnell lernen, ist ihr Fahrlehrer verantwortlich dafür, ein gutes Vorbild für sie zu sein und ihnen das bestmögliche Verhalten beizubringen. Denn das alles wirkt sich auf deren zukünftige „Karriere“ als Autofahrer aus.

Mladen Popović ist ein genau solcher Fahrlehrer: professionell, gescheit und kommunikativ. Er gehört zu den beliebtesten Fahrlehrer Wiens. Mit viel Enthusiasmus und Ausdauer hat Popović bisher fast 1000 Schülern geholfen, die Tests zu bestehen Wir haben uns mit Mladen unterhalten und aus erster Hand erfahren, wie es ist, ein Fahrlehrer in Wien zu sein. Es fällt uns sofort auf, dass Herr Popović seinen Beruf mit großem Eifer ausübt und nur das Gute über ihn zu sagen hat.

„Es ist nicht einfach, aus einem Anfänger einen guten Lenker zu machen. In diesem Beruf zählen die Ergebnisse. Den Kandidaten von seiner Unsicherheit zu befreien, stellt für den Lehrer eine der größten Herausforderungen dar. Das Ziel ist dabei klar: jeden Fahrschüler zum Führerschein zu bringen“ fängt Mladen das Gespräch an.

„Durch meinen Beruf habe ich auch Bekannte und Freunde gewonnen, da den Kandidaten ein so wichtiger Moment wie die Lenkerprüfung für immer im Gedächtnis bleibt. Ich bleibe für ihn oder sie immer der „Erste“, was das Fahren angeht“. Mit einem Lächeln setzt Mladen das Gespräch fort. „Oft habe ich die Gelegenheit, meinen ehemaligen Schülern auf den Straßen Wiens wieder zu begegnen und mich an ihre Anfänge zu erinnern. Das ist sehr erfreulich“

Dass der Lehrer fast den ganzen Tag vor dem Lenkrad sitzt, ist für Mladen ein Vorteil.
„Dieser Beruf verlangt keine körperliche Anstrengung. Man ist immer unterwegs, was den Job noch spannender macht. Der Arbeitstag vergeht relativ schnell, weil man ständig in  verschiedenen Situationen, Gesprächen und auf anderen Routenn unterwegs ist. Unsere Fahrzeuge sind sehr komfortabel und klimatisiert. Wenn ich mich noch einmal entscheiden müsste, würde ich wieder diesen Beruf wählen. Lieber sitze ich im Auto als im Büro. Meine Kollegen und ich scherzen oft über unsere voll ausgestatten  „Büros”.

Jeder gute Fahrlehrers muss eine persönliche Beziehung zu jedem Schüler herstellen.  Dadurch wird eine bessere Kommunikation erzielt, was den ganzen Vorgang erleichtert und interessanter macht.
„Wenn zwischen der Lehrer mit dem Schüler eine gute Beziehung hat, erreicht der Schüler leichter das Hauptziel: einen Führerschein zu bekommen. Über den Führerschein freut sich nicht nur der neue Lenker, sonder auch sein Lehrer. Wann immer einer von meinen Schülern sein Ziel erreicht, bin auch ich persönlich sehr stolz“, meint Mladen.

Der Fahrlehrer muss auch ein guter Psychologe sein, denn sein ganzes Wissen nutzt nichts, wenn er nicht im Stande ist, es dem Kandidaten richtig zu vermitteln.
„Schon nach der ersten Fahrstunde weiß ich, wie ich mit dem neuen Schüler umgehen soll. Die Erwartungen sind verschieden, weshalb der Fahrlehrer eine wichtige Rolle spielt. Wenn sich jemand nicht einmal traut, das Auto zu starten, versuche ich, ihm Mut einzureden. Das Gegenteil kommt aber auch vor, wenn zum Beispiel jemand voller Begeisterung fürs Fahren zu mir kommt. Mit ihm muss man dann ganz anders kommunizieren.


Wie man zum Fahrlehrer wird

Die Fahrschule „Drive Company“-Schwedenplatz ist eine die erste Wiener Adresse nicht nur für künftige Lenker, sondern auch für jene Personen, die gerne mit ihnen als Fahrlehrer arbeiten wollen. Die angebotene Schulung dauert 6 Monate und kostet 3.700€. Wie schon am Anfang erwähnt, fördern aber Wirtschaftskammer und AMS diese Ausbildung finanziell.

Wenn Sie interessiert sind, sollen Sie nur zur „Drive Company“-Schwedenplatz kommen. Dort werden Ihnen die Mitarbeiter alles erklären: über die Ausbildung und über die Fördermöglichkeiten. Falls wir Ihr Interesse geweckt haben, besuchen Sie „Drive Company“-Schwedenplatz  – vielleicht ist der Fahrlehrerberuf gerade richtig für Sie.

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