Der Wiener Donaukanal: Stadtoasen zum Chillen und verkürzen laue Sommernächte

01.06.2019

Sonnenstrahlen auf der (noch) blassen Haut und das Rauschen vorbeifahrender Schiffe in der Ferne. Mehr braucht es zur Entspannung oft nicht. Für den dazugehörenden G´spritzten oder das Bier sorgen am Wiener Donaukanal gleich mehrere Lokale.

Strandbar Herrmann – © WienTourismus/Christian Stemper

Nur wenige Schritte von der Wiener Altstadt, entlang des Donaukanals, sorgen trendige Lokale und Bars mit Sandstränden, Musik, kühlen Cocktails und köstlichen Speisen für Riviera-Feeling.

Ein Spaziergang an der Donaukanal-Promenade bietet ein buntes Programm – vom Besuch einer Beach Bar über architektonische Sehenswürdigkeiten bis zu Graffiti-Kunstwerken.

Am Donaukanal kann man spazieren, Rad fahren aber auch in der Sonne liegen. Einfach im Rasen an beiden Ufern des Kanals, oder an mehreren Stellen wo der Sand aufgeschüttet wurde und wo man sich auf Liegestühlen am Wasser dem Urlaubsfeeling hingeben kann.
Am Tel Aviv Beach können Gäste in Wien Seit vielen Jahren auf Sand aus Israel entspannen.

Wer nicht nur im Sitzen entspannen möchte, kann sich im Adria Wien auf Höhe der Salztorbrücke sportlich betätigen.

Jene, die nicht nur den Tag, sondern auch die ganze Nacht am Kanal verbringen möchten, können das in den Lofts am Badeschiff tun.

Am Badeschiff einige Schritte weiter bieten ein Outdoor-Pool und leckere Drinks am Oberdeck Erfrischung an heißen Sommertagen.

Das Motto am Fluss bei der Anlegestation des Twin City Liners ist ein weiterer Hot Spot, im Sommer sind die Plätze auf der Terrasse heiß begehrt.

(c) Marianne Greber

Im Sommer eine Lokalmeile mit jeder Menge Strandbars und Szenelokalen. Hier befindet sich auch die größte Graffiti-Zone Wiens, wo legal gesprayt werden kann.

Der Donaukanal ist erreichbar via U1-Station Schwedenplatz, U4-Stationen Schwedenplatz, Schottenring, Rossauer Lände, Friedensbrücke sowie die Straßenbahnlinien 1, 2, 5, 31, 33.

 

Hauptarm der Donau: Heute Stadtoasen im Sommer

Im Mittelalter war der Lauf des heutigen Donaukanals der Hauptarm der Donau. Auf einer hochwassersicheren Terrasse an seinem Südwestufer entwickelte sich die Stadt Wien. Der Donaukanal zweigt bei Nussdorf an der Grenze des 20. zum 19. Bezirk vom 1875 gefluteten neuen Hauptstrom ab und mündet nahe dem Alberner Hafen beim so genannten Praterspitz an der Grenze des 2. zum 11. Bezirk wieder in ihn.

An beiden Enden des Kanals gibt es Schleusen, so dass Ausflugsschiffe einlaufen können. Der Kanal ist 17,3 Kilometer lang, 70 Meter breit und 3 bis 4 Meter tief.
Am Donaukanal gab es seit dem späteren 19. Jahrhundert Sommerbäder, hölzerne Badeschiffe, in denen man in einem von Kabinen umschlossenen Wasserbereich und so von außen nicht sichtbar ins Wasser stieg.


 

Aufgrund seiner zentralen Lage hat sich der Donaukanal in den letzten Jahren dank zahlreicher Infrastrukturprojekte vermehrt zu einem Freizeit- und Erholungsraum entwickelt.

2010 wurde beim Schwedenplatz die neue Schiffstation Wien City eröffnet, von der aus der Twin City Liner nach Bratislava und Rundfahrtenschiffe verkehren. Der Twin City Liner braucht nach Bratislava rund 75 Minuten.

Twin City Liner: Mit dem Schiff von Wien nach Bratislava

 

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